Graham Masterton -Grauer Teufel

Autor: Graham Masterton
Genre: Thriller
Umfang: 416 Seiten
Originaltitel: The Devil in Gray
Übersetzung von: Alexander Rösch
*Rezensionsexemplar


Geköpft … ausgeweidet … bei lebendigem Leib verbrüht. Ein bestialischer Mörder sucht die Küstenstadt Richmond im Süden der USA heim.

Der Polizist Decker Martin hätte das Wochenende gern im Bett der Frau seines Chefs verbracht – doch nun hält ihn ein Gewalttäter auf Trab, den merkwürdigerweise niemand sehen kann.
Die Spur des Unsichtbaren führt zurück in die historischen Wirren des Bürgerkriegs. Doch auch die afrikanische Santería-Religion mit ihren grausamen Ritualen scheint eine Rolle zu spielen …

Publishing News: »Masterton gehört in die erste Liga der Horrorautoren.«

Steve Gerlach: »Ein Autor, der den Leser schon mit der Schilderung vermeintlich alltäglicher Ereignisse völlig aus der Fassung bringen kann.«

San Francisco Chronicle: »Der Hohepriester des Schreckens, der würdige Erbe von Edgar Allan Poe.«

L’Express Paris: »Mastertons Romane sind faszinierend, gewagt und gespenstisch zugleich … und immer hervorragend recherchiert.«


Fazit

Es ist unsichtbar, es ist brutal und vor allem erbarmungslos. Wie würdest du reagieren, wenn du urplötzlich ein Messer im Bauch stecken hättest, ohne das auch nur irgend eine Spur von jemanden zu sehne ist und du nicht weißt was gerade passiert.
Genau in diese Szenerie wirft Graham Masterton den Leser und legt direkt in den ersten Seiten los. Allerdings flacht die Story und der Spannungsbogen nicht ab, ganz im Gegenteil.
Während man mit dem Polizist Decker auf Spurensuche, die es ganz schön in sich hat, erfährt man auch wissenswertes über die Rituale.
Und erneut beweist Graham ein verdammt gutes Händchen was die Charaktere betrifft. Es war fast unmöglich das Buch aus den Händen zu legen, weil man mehr wissen wollte und womit man es zu tun hatte.

Für mich war es dadurch jetzt mehr als deutlich das Graham Masterton zu meinen favorisierten Autoren gehört. Es ist eine Kunst, so zu schreiben, dass der Leser denkt, er wäre vor Ort.
Es war für mich ein echter Hochgenuss dieses Buch zu lesen und freue mich weitere Bücher von diesem Autor zu lesen.

Ich kann Graham Masterton nur jedem ans Herz legen, wenn man wie ich, wirklich gute Thriller lesen möchte.

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