Vorstellung + Interview: Martin Krüger

Hallo lieber Martin,

schön, dass du dir die Zeit genommen hast und mir die Möglichkeit gibst, dich genauer vorzustellen.

Bevor wir aber richtig loslegen, stell dich doch kurz einmal vor, damit jeder weiß, von wem wir hier eigentlich sprechen.

Liebe Jenni, danke Dir für dein Interesse und das Interview. Ich bin im Oktober 1986 geborgen, habe in Frankfurt Jura studiert und abgeschlossen, und arbeite heute als freier Autor in Süddeutschland, derzeit gerade am vierten Teil meiner Thriller-Reihe um die Frankfurter Kriminalhauptkommissarin Marie Winter und den exzentrischen, russischen Milliardär und BKA-Ermittler Daniel Parkov. Die Bücher erscheinen seit 2017 beim Verlag Amazon Publishing, und ich bin nach wie vor sehr begeistert über den Erfolg der Reihe. Parkov hat sich ja bereits in einige Herzen geschlichen, mit seiner gewissen melancholischen und doch liebenswerten Art, und ich freue mich schon sehr, den Lesern im Oktober dieses Jahr mit Band 4 ein weiteres Stück der Geschichte zu präsentieren.

 

Wie hast du das Schreiben für dich entdeckt ?

Der Wunsch, das irgendwann auch einmal zu können, entstand wohl bei einem alten Thriller von Sidney Sheldon. Da war ich 14, wenn ich mich richtig erinnere, und vollkommen begeistert von diesem „Abenteuerspielplatz“ in Buchform, voll mit wilder Action, Verschwörungen und verrückten Wendungen. Da dachte ich mir: das will ich auch mal können, jemand so an die Seiten zu fesseln, dass er einfach weiterlesen möchte. Zum Schreiben kam ich aber erst später, in der Oberstufe und im Studium, und natürlich erfordert auch das Schreibhandwerk viel Übungs- und Lehrzeit, bis man mal etwas Veröffentlichungsreifes vorweisen kann … und man lernt wohl immer noch jeden Tag dazu.

War dir von Anfang an klar, in welche Richtung du schreiben willst oder hat es sich ergeben ?

Ich schreibe gerne das, was ich selbst gerne lese, also Kriminalromane, Thriller und ein wenig Fantasy … dass es dann auch noch gut ankommt, freut mich umso mehr. Man kann als Autor ja eine Geschichte immer nur so schreiben, dass man sie am Ende selbst spannend und überzeugend findet, und dann muss man das Buch irgendwann in die Welt entlassen … danach liegt es beim Leser, ob sie auch so funktioniert, wie man sich es erhofft.

Wie lässt du dich inspirieren ?

Am besten ist es, immer mit offenen Augen durch die Welt zu gehen. Man sollte als Autor ein guter Beobachter sein, mit ein bisschen Fantasie entstehen Geschichten so fast von allein. Manchmal kann es auch etwas kleines sein, was ich im Fernsehen sehe oder eine Textzeile in einem Song, der einen auf irgendeine subtile Weise inspiriert. Davon abgesehen versuche ich meine Geschichten eigentlich immer so aufzubauen, dass sie von glaubwürdigen Charakteren angetrieben werden und weniger die Charaktere einem starren Plot folgen müssen, das macht alles viel lebensechter.


An welchen Orten schreibst oder liest du auch gerne ?

Am liebsten zuhause. Aber ich habe häufig einen Kindle dabei, mit dem sich auch mal gewisse Zeiten überbrücken lassen.

Das Schreiben erledige ich grundsätzlich zuhause, ich habe mir nämlich nach Vorbild einiger amerikanischer Autoren ein Laufband mit einem Schreibtisch angeschafft, sodass ich beim Schreiben nicht immer sitzen muss, sondern gleichzeitig gesunde 10.000 oder mehr Schritte „zügig“ zurücklegen kann 😊

Wenn du mal nicht schreibst, mit was vertreibst du dir sonst gerne deine Zeit ?

Bei Spaziergängen mit meinem Hund in der Natur kann ich meistens sehr gut über komplizierte Plots nachdenken und manche Verwicklung auflösen. Ich bin außerdem ein großer Kinofan und mache nebenbei noch etwas Musik.

Was möchtest du deinen Lesern gerne noch mitteilen ?

Bestimmt spreche ich für die meisten Autoren, wenn ich sage, dass Rückmeldungen sehr, sehr wichtig und gern gesehen sind. Daher, liebe Leser, schreibt doch ein kurzes Feedback, sagt eurem Autor, was ihr von der Geschichte haltet, schreibt ihr oder ihm eine Mail, eine Rezension bei Amazon oder ein Fax (vielleicht eher nicht!), und wenn euch ein Buch gefallen hat, redet darüber und empfehlt es weiter. Das hilft allen Autoren am meisten 😊

Vielen Dank, lieber Martin, für die vielen interessanten Einblicke und dass wir ein Teil davon sein dürfen.

 

Bücher

No Comments

Post A Comment

5 × 1 =