Vincent Kliesch – Auris

Autor: Vincent Kliesch
Genre: Thriller
Umfang: 352 Seiten


Klappentext:

Die kleinste Abweichung im Klang einer Stimme genügt dem berühmten forensischen Phonetiker Matthias Hegel, um Wahrheit von Lüge zu unterscheiden. Zahlreiche Kriminelle konnten mit seiner Hilfe bereits überführt werden. Hat der Berliner Forensiker nun selbst gelogen? Allzu freimütig scheint sein Geständnis, eine Obdachlose in einem heftigen Streit ermordet zu haben. Die True-Crime-Podcasterin Jula Ansorge, darauf spezialisiert, unschuldig Verurteilte zu rehabilitieren, will unbedingt die Wahrheit herausfinden. Doch als sie zu tief in Hegels Fall gräbt, bringt sie nicht nur sich selbst in größte Gefahr.


Fazit:

Das Buch startet direkt von Anfang an spannend und jagt den Leser regelrecht durch die Seiten. Ich liebe spannende Bücher und tollen Leseflusss, allerdings bin ich auch ein Liebhaber von Tiefgang und vor allem die nahbarkeit zu den Charakteren. Das wird leider in diesem Buch eher vernachlässigt.
Der Autor hält sich kaum mit Details auf und leider erfährt man auch sehr wenig über das Thema Phonetik. Mein Interesse an dem Thema war groß und ich hätte mir gern noch mehr Informationen und Praxisbeispiele gewünscht. Leider wird das Thema nur ganz kurz am Anfang angerissen, was ich persönlich eher Schade finde.

Das Buch lässt durch den extremen Cliffhänger, den Leser eher unzufrieden und mit vielen Fragen zurück. Für mich ist einiges unklar und wirklich überzeugt hat mich das Buch nicht. Ich hätte mir mehr nahbarkeit zu den Charakteren gewünscht und mehr Tiefgang in der Story.

In allem ist das Buch ein Thriller den man lesen kann, der Unterhaltungswert liefert, aber nicht wirklich rund ist.

3 von 5 Eulen

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