Paul McNeive – Resistent

Autor: Paul McNeive
Genre: Thriller
Verlag: Rohwolt
Seiten: 468
*Rezensionsexemplar


KLAPPENTEXT

Tsan Yohoto gehört das größte Pharmaunternehmen Japans. Seit seine Familie 1945 in Hiroshima getötet wurde, will er nur noch eins: Rache an den Amerikanern. Dafür hat Yohoto sich einen perfiden Plan ausgedacht: Er lässt die Bewohner New Yorks ein bestimmtes Antibiotikum konsumieren, ohne ihr Wissen und über einen langen Zeitraum, und setzt sie dann einem E. coli-Bakterium aus. Die inzwischen Antibiotika resistenten New Yorker hätten keine Chance auf Heilung und würden qualvoll sterben …
Doch eine Person ist Yohotos dunklen Machenschaften auf der Spur: Detective John Wyse. Kann der Polizist die Katastrophe verhindern und Millionen Menschenleben retten?


FAZIT

Ein Buch welches sich wirklich flüssig und gut lesen lässt. Der Autor entführt den Leser in einen spannenden Thriller. Hierbei greift er das Thema Antibiotikaresistenz auf, welches wirklich gut veranschaulicht wird. Außerdem ist dieses Thema nicht wirklich weit gefehlt und man sollte sich darüber mal Gedanken machen.
Der Autor schafft es durch dieses Buch den Leser zum nachdenken anzuregen. Er schafft es das man sich sehr gut in die Lage des Japaners zu versetzen, klingt jetzt erst mal komisch, aber man kann durchaus seine Pläne nachvollziehen.
Ebenso greift der Autor die Wirkung von Werbung auf uns Menschen auf, was erschreckend ist, aber leider zu 99% funktioniert.
Das Buch hat mich gut unterhalten und hatte einige Kopfschüttel-Momente. Die medizinischen Szenen waren nicht zu lang und auch nicht schwer zu verstehen, es war eher spannend und so bekam man einen gewissen Einblick. Gut waren auch die Sprünge von Vergangenheit und Gegenwart.
Die Charaktere waren sehr echt und man konnte sich in diese gut hinein versetzen. Gegen Ende gab es für mich einen kleinen Überraschungsmoment, mit dem ich gar nicht gerechnet habe, aber genau das finde ich immer toll !


BEWERTUNG

4 von 5 Eulen

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