Andreas Brandhorst – Das Flüstern

Autor: Andreas Brandhorst
Genre: Thriller
Seiten: 464
Verlag: Piper
*Rezensionsexemplar


KLAPPENTEXT

Der achtjährige Nikolas überlebt wie durch ein Wunder einen schweren Verkehrsunfall, bei dem seine Eltern ums Leben kommen. Er müsse einen Schutzengel gehabt haben, sagen die Retter. Und als er eine geheimnisvolle, wispernde Stimme hört, glaubt Nikolas selbst bald daran, dass da jemand, oder etwas, ist, um ihn zu beschützen. Er gerät an ein mysteriöses Institut in der Schweiz, in dem Kinder mit besonderen Begabungen erforscht werden. Da lernt er die junge Sonja kennen und gemeinsam schmieden sie Fluchtpläne. Doch als die Forscher den unsichtbaren Begleiter Nikolas’ mit aller Macht ins Licht zwingen wollen, kommt es zur Katastrophe. Und Nikolas muss sich einer furchtbaren Wahrheit stellen …


FAZIT

Das Buch ist in der Ich-Perspektive geschrieben und so wird der Leser in die Rolle des Protagonisten, der achtjährige Nikolas, versetzt.
Hier begegnet der Leser dem Autismus. Ich muss sagen, der Autor hat dies wirklich gut umgesetzt und denn es ist wahrlich nicht einfach autistische Züge zu vermitteln, so etwas muss man erlebt haben. Einige Zeit hatte ich mit solchen Kindern zu tun, sie sind nicht einfach, aber nur weil sie anders gestrickt sind, sie denken anders…ihr Verhalten ist anders…heißt aber nicht, dass sie dumm, sind oder etwas schwer verstehen. Auch im Buch erlebt der Leser die besonderen Fähigkeiten von Nikolas, es wirklich alles sehr realistisch.
Die Charaktere sind sehr gelungen, die Geschichte liest sich flüssig, allerdings zieht sie sich ungemein. Der Spannungsbogen geht leider verloren und gegen Ende hin flacht es komplett ab.
Die Grundidee ist wirklich sehr spannend, leider ist das Ende wirklich sehr komisch und passt nicht ganz so wirklich zum Rest des Buches.
Leider hat mich das Buch nicht wirklich überzeugen können.


BEWERTUNG

3 von 5 Eulen

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