Astrid Korten – Poppy

Autorin: Astrid Korten
Genre: Psychothriller
Seiten: 196
*Rezensionsexemplar


KLAPPENTEXT

Das ist unser neues Zuhause, sagt Mama.
Poppy, du musst dich nie vor mir verstecken, weißt du das denn nicht?, sagt Onkelmann.
Der hat ein Gesicht wie eine Bowlingkugel, sagt Oma Becker.
Euch klar ausdrücken, Leute, sagt einfach klar und deutlich, was ihr meint, sagt der Lehrer.
Hilfe, denkt Poppy.

Die sechsjährige Poppy und ihre Mutter wohnen jetzt in einer prachtvollen Villa.
Ihr neuer Papa erfüllt ihr jeden Wunsch. Er sagt, er liebt sie, kann mit ihr Erwachsenengespräche führen, und überhäuft sie mit Geschenken.
Poppys Mutter ist glücklich. Sie kann sich endlich kaufen, was immer sie möchte.
Alles wäre gut, gäbe es da nicht die eine Sache.


ZUSAMMENFASSUNG

Zuerst einmal möchte ich mich bei der lieben Astrid bedanken, dass ich das Buch lesen durfte.
Es ist nicht einfach diese Rezension zu schreiben, nicht weil das Buch schlecht war, ganz im Gegenteil. Es ist großartig und es ist schwierig dafür richtige Worte zu finden.
Astrid hat mich mit ihrem Buch in eine sehr turbulente Achterbahn der Gefühle entführt. Ich wurde mit Trauer, Wut, Hass, entsetzen und absoluter Hilflosigkeit konfrontiert.
Das Buch ist aus der Perspektive von Poppy geschrieben und das macht das Buch nicht nur authentisch, sondern lässt einen definitiv nicht unberührt.
Während ich das Buch las hatte ich einen so dicken Kloß im Hals, dass ich kaum mehr atmen konnte. Poppy nahm mich an die Hand und ich war so gerührt von ihr.
Poppy ist meine kleine Heldin, denn sie ist was ganz besonderes, ein Charakter, der mehr als gelungen ist und einen festen Platz in meinem Herzen hat.
Es ist einfach Wahnsinn, wie Astrid mit Humor, so eine erschütternde Geschichte erzählen kann. Humor und Missbrauch? Ja richtig, denn die kleine Poppy ist wirklich einfach herzerwärmend und oft muss man einfach schmunzeln. Es macht das Buch erst so echt und bewegend, denn sie ist doch noch ein Kind.
Während ich Poppy geliebt habe, habe ich die Mutter Stück für Stück einfach immer mehr gehasst. Ich mochte die Mutter absolut nicht, so ungeschickt, unbeholfen und das schlimmste daran, dass sie einfach keinen Draht zu Poppy hatte. Viel schlimmer, sie beachtete Poppy einfach nicht.
Die Familie um Poppy mochte ich genauso wenig, was für ein elendiges Pack! und ja, es ist traurig, aber leider sind manche Menschen so. Das hat mir echt das Herz gebrochen.
Der wirklich aller schlimmste Charakter war “ER”. Ich nenne ihn einfach Er, den Anfangs Poppy Onkelmann nennt. Was für ein wirklich widerlicher Charakter.

Ich hätte Poppy gern in den Arm genommen und ihr geholfen. Es ist schlimm etwas zu lesen und zu wissen, wie sich gewisse Dinge anfühlen
Bitte achtet auf eurer Umfeld und seht nicht weg! Handelt!


FAZIT

Dieses Buch ist mein absolutes Lesehighlight in 2020. Ein Buch was mich extrem bewegt hat, mich noch lange beschäftigen und noch lange bei mir mir im Herzen bleiben wird.
Poppy hat einen festen Platz in meinem Herzen.
Lest dieses Buch!


BEWERTUNG

Das Buch hätte Millionen Sterne (Eulen) verdient…

5 von 5 Eulen

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