Vorstellung: Charlotte Charonne

Hallo ihr Lieben,

unter dem Pseudonym Charonne schreibe ich Thriller mit einem Hauch Humor und einer Prise Poesie. Wie es dazu kam? Im Gegensatz zu den meisten Autoren/innen habe ich als Kind keine Geschichten geschrieben, sondern mich dagegen gesträubt wie eine Katze vor einem kalten Bad. Auch in der Schule. Da gab’s zum Beispiel diese Bildchen, auf denen ein Mann auf einer Bananenschale ausrutscht. Blöd, oder? Drei Bilder, drei Sätze – fertig. Oder die Klassenarbeit „Wie mache ich einen Ofen an?“. Damals waren wir von Köln in eine Vorstadt gezogen, und ich hatte bis dahin weder von einem Ofen gehört noch einen gesehen. Noch blöder. Nein, ich habe keine Geschichten geschrieben. Manchmal habe ich sie erzählt, z. B. wenn ich keine Lust hatte, meine Hausaufgaben zu machen. Dann habe ich der Klasse aus einem leeren Heft vorgelesen. Inklusive Umblättern. Der Betrug flog leider irgendwann auf. Das war dann noch viel, viel blöder. Meine Lehrerin und meine Mutter waren nämlich humorlose Wesen á la Fräulein Prysselius. Dabei wollte ich doch nur nicht diese Aufsätze schreiben. In der gesparten Zeit konnte ich nämlich Geschichten lesen. Lindgren und Kästner waren die Helden meiner Kindheit und sind es bis heute geblieben. Das konnte sogar mein Deutschlehrer in der 12 und 13 nicht ändern, obwohl dieser endlich mal nicht blöd war, sondern ein geniales Unikat. Mit stoischer Miene ignorierte er das Curriculum und weckte meine Liebe zur Lyrik. Ich fand’s cool, die Schulleitung blöd. Deshalb wurde er gemeinsam mit meinem Jahrgang aus der Schule hinausgespült. Ich plantschte eine Weile in den Wellen des Lebens, bis ich schließlich „Das lyrische Schreiben“ studierte. Es folgten Veröffentlichungen unter verschiedenen Pseudonymen, denn nun liebe ich es, Geschichten zu schreiben. Ohne Bananenschalen. Und ohne Öfen.

Herzlichst Charlotte


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