Vorstellung + Interview: Simone Trojahn

1. Stelle dich den Lesern doch kurz vor
Hallo, ihr Lieben, mein Name ist Simone Trojahn und ich bin Thriller-Autorin aus dem schönen Bayern.
Mit Teenie-Tochter und Hund lebe ich in einem kleinen Dorf südlich von München in der Nähe des Starnberger Sees.
2015 schaffte ich mit dem Hardcore-Thriller »Kellerspiele« meinen ersten kleinen Durchbruch (damals noch als Selfpublisherin) und kündigte daraufhin meinen Job in einem Kindergarten, um mein Glück als hauptberufliche Autorin zu versuchen.
Viele stecken mich seither automatisch in die Hardcore-Schublade, wo ich mich nur zeitweise wohlfühle.
Meine Leidenschaft ist das Kreieren spannender, emotionaler und dramatischer Geschichten mit tiefen Einblicken in geschundene Seelen, wobei Ekelfaktor und Blutmenge je nach Story variieren, diese jedoch niemals ausmachen. Ich bin außerdem großer Filmfan, liebe die USA (als Inspirations- und Reiseland), mag Tattoos, Dinge aus den 50’er und 60’er Jahren und grusle mich gerne.

2. Wie bist du denn zum schreiben gekommen? Was macht für dich das Schreiben aus?

Seit ich denken kann, habe ich Geschichten in meinen Kopf, ernsthaft mit dem Niederschreiben angefangen habe ich mit 11 Jahren, nachdem ich Stephen King für mich entdeckt hatte, dessen Art des Erzählens mich sehr geprägt hat und bis heute fasziniert.
Meinen ersten kleinen Roman habe ich mit 13 geschrieben.
Unter meinen Veröffentlichungen ist »Kaltes Lächeln« das älteste Werk. Die Urfassung entstand als ich 15 war.
Schreiben ist für mich Segen und Fluch zugleich. Es treibt mich an, hält mich aufrecht, ist alles, was ich bin und immer sein wollte. Manchmal lässt es mich aber auch verzweifeln, dann wünsche ich mir kurz, ein »normaler« Mensch mit einem 0815-Job zu sein, bevor ich wieder einsehe, dass ich meine Stories brauche, wie die Luft zum Atmen und es nichts gibt, was ich lieber tun möchte, so schwer der Weg auch sein kann.

3. Gibt es denn auch Tage, an denen du nicht so gern schreibst? Oder ist das Schreiben deine absolute Leidenschaft?
Das Schreiben ist meine absolute Leidenschaft, was aber nicht heißt, dass es mir immer leichtfällt. Es gibt Tage, an denen die Geschichten sich nur in meinem Kopf fortsetzen, weil mir Konzentration und Muse fehlen, um am PC zu sitzen, aber auch das gehört dazu.

4. Wo holst du dir deine Inspiration?
Meine Inspiration kommt von überall und nirgends. Manchmal entstehen neue Ideen scheinbar aus dem Nichts. Oder ich sehe irgendeine Person, die mich plötzlich zu einer neuen Story inspiriert. So war es zum Beispiel mit einem blonden Mädchen, das mir bei einer Schulaufführung meiner Tochter ins Auge fiel. Heute kennen sie viele als »Selina« 😉
Ich lese auch viel über echte Verbrechen und beschäftige mich mit der Psyche von Tätern, was sicher einen Teil zur Inspiration beiträgt.

5. Warum Horror?
Wie schon weiter oben erwähnt: Ich grusle mich gern. Das war schon immer so. Als kleines Kind haben mich Märchen fasziniert, vor allem »Hänsel und Gretel«. Eine Zeitlang habe ich überall Hexen gesehen. Später war ich unterwegs, um »Abenteuer zu erleben«, stets in der Hoffnung, etwas Unheimliches zu entdecken. Natürlich hatte ich eine sehr lebendige Fantasie. Als ich dann die Bücher von Stephen King entdeckte, war es endgültig um mich geschehen. Beim Schreiben habe ich aber schnell gemerkt, dass ich mich selbst lieber mit realistischem Horror und den Abgründen menschlicher Seelen beschäftige.

6. Tee oder Kaffee?
Im Sommer gibt’s mehr Kaffee, im Winter mehr Tee

Sommer oder Winter?
Beide Jahreszeiten haben ihre Vorzüge, am liebsten mag ich aber den Herbst

Berge oder Meer?
Da ich die Berge quasi vor der Haustür habe, fasziniert mich das Meer etwas stärker.

Träumer oder Realist?
Die Realistin in mir kommt selten gegen die Träumerin an 😊

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