Differenzialdiagnosen – Tagesklinik-Tagebuch

Heute war ein wahnsinnig emotionaler und schwerer Tag.
Heute gehe ich nur auf einen Punkt ein, da es heute wirklich sehr viel, sehr intim und unglaublich bewegend war.
In der Tagesklinik werde ich wahr genommen und man kümmert sich um mich, allerdings ist das wirklich sehr ermüdend.
Das habe ich vor allem diese Woche gemerkt, denn diese Woche hatte ich viele Termine.
Termine, die alles auf den Kopf gestellt haben und nun muss ich mich erst mal selbst damit auseinandersetzen….und vielleicht auch anfreunden.
Ich habe viel geweint…so viel.
Heute wurde ich dann auch noch von der Neuropsychologin auf den Kopf gestellt. Zwei Stunden lang.
Sie konnte mir indessen schon zwei Diagnosen stellen, die sie in den zwei Stunden zu einem sicheren Ergebnis brachte und für die nächste Woche habe ich noch einen Haufen Papiere als Hausaufgaben bekommen.
Ich hätte auch nie gedacht, dass ich so viel Papierkram mit nach Hause bekomme oder mich vor Ort herumschlagen muss.
Viel mehr als auf dem Bild.
Alleine schon die zwei neuen Diagnosen, die sich dazu gesellten (Dazu bald mehr) und das, was sich noch durch den ganzen Papierkram herauskristallisiert, macht mir echt Angst.
Es macht mir nicht nur Angst, ich bin total erschöpft und alles dreht sich.
Es ist überwältigend!
Nachdem der Papierkram von ihr abgegeben wurde, und die Neuropsychologin diese bearbeitet hat, stehen alle Nebendiagnosen fest….
Neben einer schweren Depression, PTBS und Angststörung…
Als würde das nicht schon reichen.
Im September haben wir den Termin zum Besprechen und zum Klären dieser Diagnosen, was diese bedeuten.
Ich mochte die Ärztin wirklich sehr, unheimlich sympathisch und authentisch!
Eine Ärztin, die sich nun auch dafür einsetzt, dass ich kognitives Training bekomme.
Und allgemein war es diese Woche echt viel: Abschied von Patienten, die ich gern habe, gewisse Momente in den Therapien und vieles mehr.
Ich bin momentan echt unheimlich nah am Wasser gebaut und habe die letzten zwei Nächte vielleicht 1-2 Stunden geschlafen.
Ihr bekommt Einblicke und Details, sobald ich mehr weiß und wenn ich so weit bin.
Ihr glaubt gar nicht, wie schwer dieser Prozess ist:
Sich dem zu stellen….
In diesem Sinne…
Eure Eule
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