Aromatherapie: Gerüche – Erklärung

Guten Morgen meine Lieben 🖤🦉
Auf dem Bild seht ihr vier verschiedene 100% ätherische Öle.
Eins darunter ist mein Lieblingsduft: Sandalwood. (Sandelholz) Total aromatisch und schön zu riechen.
Ich selber beschäftige mich schon ewig lang mit Düften und bin eine absolute Räuchertante (Räuschertäbchen, Räuchern mit Kohle etc….) dazu habe ich dann noch einen Diffuser, wofür ich die Öle benutze.
Aber wieso erzähle ich das hier?
Nun, weil Düfte viel mehr können als ihr vermutet und deshalb eine Aromatherapie immer sinnvoll ist (gerade und vor allem bei psychischen Erkrankungen). Aber auch wenn man gestresst ist oder einfach nicht herunterkommt.
Ich veranschauliche das mal ein wenig mehr für euch:
Düfte sind tief als Erinnerungen verankert und fest an Emotionen geknüpft.
Im Gehirn befindet sich das limbische System (die Kommandozentrale für unsere Gefühle)
Dieses steht in direkter Verbindung zur Nase und es gibt auch sowas wie ein Geruchsgedächtnis.
„Düfte können Auslöser für Sympathie und Antipathie sein, das Sozial- und Sexualverhalten steuern und als chemische Kommunikationsmittel dienen. So muss, bevor uns Geist und Seele eines Menschen faszinieren können, dieser erst einmal unsere Nase betören“ Geruchsforscher Hanns Hatt.
Was passiert genau?
In unserer Nase haben wir eine Riechschleimhaut, in dieser befinden sich Millionen von Riechneuronen.
Diese Zellen sind für die Wahrnehmung eines Geruchs zuständig.
Der Riechkolben ist die erste Stelle, an der Duft-Informationen verarbeitet werden. Von dort aus gelangen sie ins Gehirn.
Diese Informationen gehen in Sekundenbruchteilen an Zwischenhirn, Mittelhirn und andere Gehirnareale, wo sie dann entsprechend wirken.
Das ist dann jener Moment, an dem wir einen Duft wahrnehmen, ihn als angenehm oder unangenehm bewerten – den Geruch „fühlen.“
Wer riecht, reizt dabei auch den Trigeminusnerv, den fünften Hirnnerv. Er fungiert als „Tastsinn“ der Nase, seine Nervenenden liegen in der Nasenschleimhaut, wo er für Empfindungen wie Kälte, Schmerz, Druck, Wärme oder Irritationen zuständig ist. Durch ihn gewinnt mancher Duft erst an Charakter, wodurch wir ihn als scharf, kühlend oder beißend empfinden.
Was können Düfte bewirken:
Duftstoffe haben nachweislich einen starken Einfluss auf unser Wohlbefinden sowie die Stimmungslage
Beispiel:
Lavendel:
stärkt die Nerven und sorgt für Entspannung sowie Ausgeglichenheit. Bei nervösen Verspannungen, Schwermut und Kopfschmerzen kann er wahre Wunder wirken. Ebenso fördert Lavendel den angenehmen Schlaf.
Lemongrass:
Der aromatische Duft des Zitronengrases regt alle Sinne an und ist sehr erfrischend. Auch wirkt es angstlösend und stimmungsaufhellend. Also der richtige Kick, wenn wir etwas antriebslos sind.
Ylang-Ylang:
Dieser exotische Duft wirkt entspannend und hilft bei innerer Unruhe, Angstzuständen, Unausgeglichenheit,
Lustlosigkeit, Verspannungen und Schlafstörungen.
Ylang-Ylang ist aber nicht nur ein wahrer Stimmungsaufheller, sondern wirkt auch aphrodisierend.
Ich habe lange Zeit nicht mehr wirklich viel für mich Zeit genommen und solche Düfte benutzt oder mich mal damit entspannt.
Ich werde das in Zukunft versuchen in meinem Alltag zu integrieren.
Und am Wochenende habe ich was ganz tolles für euch.
Es geht eben um Düfte.
Also bleibt gespannt.
Ich muss jetzt gleich los zur Tagesklinik und wünsche euch einen schönen Freitag.
Eure Eule
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