Optimismus vs. Pessimismus

Ist das Glas Halbvoll oder Halbleer?
Früher war ich mehr optimistisch, obwohl es dafür schon früh Gründe gab, es nicht zu sein.
Aber ich wollte nicht überall das schlechte sehen.
Das Leben bewies mir kaum das Gegenteil, bis immer mehr schwarze Wolken kamen, durch mein Leben zogen und es beherrschten.
Heute bin ich an einem Punkt, an dem ich überall nur Negatives und schlechtes sehe, da dir Hoffnung auf positives so stark gewichen ist.
Selbstzweifel, Schuldgefühle und so weiter…
Zu viele Enttäuschungen und zu viel Schmerz.
Der Pessimismus schützte mich vor dem großen Knall und es war so oder so schon abzusehen.
Passiert unerwartet das Gegenteil….
Kommen Zweifel und Unsicherheit.
Es ist viel zu verrückt und irgendwo muss ja der Hacken sein!
Es wird nie weggehen, aber es kann besser werden. Ich bin gerade dabei, einen neuen Weg zu pflastern.
Aber nicht nur einen Weg. Ich möchte Abzweigungen, ich möchte Bäume, Blumen, Tiere und Menschen drumherum.
Ein Weg ins ungewisse..
Schmerzhaft…
…aber ich gehe ihn
Auch wenn in kleinen Schritten.
5 Comments
  • Aleshanee
    Posted at 05:55h, 23 August Antworten

    Schönen guten Morgen!

    Ich muss dazu kurz meine Gedanken loswerden, denn ich finde nicht, dass es Gründe dafür gibt, nicht optimistisch zu sein 😉
    Ich bin zwar oft auch eher so, dass ich das “schlechte” erwarte, um dann mit dem guten überrascht zu werden – und nicht enttäuscht bin, wenn dann tatsächlich etwas schlechtes passiert, aber von der Grundstimmung her hab ich im Laufe der Jahre gelernt, die kleinen schönen Momente zu erkennen und zu genießen, bewusst, denn das ist es, was wir oft gar nicht machen. Weil uns der Alltag zu sehr im Griff hat.

    Ich hatte in den letzten Wochen eine nicht so schöne Phase, aber ich hab mich an den Tagen oder auch nur Stunden festgehalten, an denen ich Sonne genießen konnte, ein Buch weiterlesen konnte, einen Spaziergang gemacht habe. Kleine Momente, auf die ich mich freue, die ich dann bewusst wahrnehme und die mir guttun. Das stärkt mich und ich denke auch “optimistisch” zu sein und gute Laune zu haben ist für den Körper (und Geist) doch besser, als immer Angst vor dem Schlimmsten zu haben.
    Angst ist immer ein schlechter Ratgeber 😉
    Ich lese immer wieder: wenn man Angst hat, soll man sich das Schlimmste vorstellen, das passieren könnte, sich das so richtig ausmalen – und dann wird man sehen, dass es so schlimm gar nicht wird. Man darf sich halt in dieser Vorstellung dann nicht verlieren 🙂

    Und es kann immer besser werden! Ich arbeite auch schon seit Jahren an mir und es geht langsam voran, aber es geht voran und es wird besser 🙂

    Liebste Grüße, Aleshanee

    • Dark Owl
      Posted at 07:56h, 25 August Antworten

      Liebe Aleshanee,

      Das ist auch gewollt, dass du deine Gedanken teilst.
      Ich gehe hier eben ganz öffentlich und ehrlich mit der Krankheit um und dann ist das genau so. Man ist nicht optimistisch, überhaupt nicht.
      Und eben man verliert sich gern darin und es entsteht ein Teufelskreis.

      Ich habe eine Angststörung, heißt sie ist ein Teil von mir und ich kann sie nicht einfach ignorieren oder sagen: hey du bist gar nicht da.
      Es ist wichtig, zu sehen, dass es sowas gibt und dass man selbst eben damit kämpft.
      Ich arbeite dran, aber manchmal sind die Monster eben stärker, aus den verschiedensten Gründen.

      Lieben Gruß

      • Aleshanee
        Posted at 07:51h, 28 August Antworten

        Ich wollte damit auch nicht sagen, dass du das “einfach ignorieren” kannst 😉 Ich kenne auch Momente, in denen es mich überrollt und ich absolut nichts dagegen tun kann, aber bei mir ist das zum Glück selten.
        Eine Angststörung, davon hab ich gehört, aber dazu kenne ich mich viel zu wenig aus. Ich bin mir aber sicher, dass das sehr schwierig ist und ja, “harte Arbeit” damit zurecht zu kommen.
        Ich drück die Daumen dass du langsam aber stetig ein positiveres Gefühl entwickelst.

        Mir hilft es, in die Natur zu gehen und jeden kleinen schönen Moment bewusst, also wirklich bewusst, wahrzunehmen. Und mich auch auf die kleinen Alltagsdinge zu freuen, sei es ein freier Tag, eine Spielenachmittag mit meinen Kindern (die sind schon groß und sehe ich nicht mehr so oft) – was ich damit meine: mich auf die Momente zu konzentrieren, auf die ich mich freue oder eben positiv für mich sind.
        Aber ich kann dazu im Prinzip auch nicht viel sagen … außer dass ich dir wünsche, dass es besser wird <3

  • Aleshanee
    Posted at 06:58h, 31 August Antworten

    Hi! Ich hoffe, es kommt jetzt nicht falsch bei dir an, wenn ich mich so unbeholfen ausdrücke …
    Alles Gute <3

    • Dark Owl
      Posted at 19:10h, 06 September Antworten

      nein, gar nicht :-* <3
      Drück dich!

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